Kleines Yoga-ABC

Das kleine Yoga-ABC ist eine Übersicht einiger Yoga Begriffe für Anfänger, die einem oft zu Ohren kommen.

Zu einigen Begriffen werden wir in weiteren Beiträgen näher eingehen. Dieser Beitrag dient zur kurzen Begriffsdefinition.

Wir werden das ABC ständig weiter „füttern“. 

Hast du Begriffe die hier mit aufgeführt werden sollten, dann schreib es gerne in die Kommentare oder schicke uns eine Mail.

Mehr Inspiration findest du unter https://www.pinterest.de/pironwear/

Asanas

Das Hatha Yoga basiert auf den Asanas = körperliche Übungen. Ursprünglich waren die Übungen dazu gedacht, den Körper zu stärken, um ihn auf die Meditation vorzubereiten.

Es ist sinnvoll, Asanas dynamisch im Atemrhythmus auszuführen. Asanas dienen nicht nur körperlicher Geschmeidigkeit und vitaler Kraft, sondern auch einer guten Körperbeherrschung. Sie harmonisieren Körper und Geist.

Ashtanga-Yoga

Ziel ist es, den Körper zu reinigen und von den Ablenkungen das Alltags Abstand bekommen.

Folgendermaßen setzt sich der Begriff Ashtanga zusammen: ashta (= Sanskrit für „Acht“) und anga (= Sanskrit für “Glieder”). 

Folglich sind es acht Glieder, die das Ashtanga Yoga System bilden.

1 – Yama = Verhaltensregeln anderen gegenüber

2 – Niyama = Verhaltensregeln sich selbst gegenüber

3 – Asana = Körperübungen

4 – Pranayama = Kontrolle des Atems

5 – Pratyahara = Zurückziehen der Sinne

6 – Dharana = Konzentration

7 – Dhyana = Meditation

8 – Samadhi = Erleuchtung

Diese Glieder teilen sich in vier nach innen und vier nach außen gerichtete Teile.

Ashtanga Yoga ist viel mehr als eine körperliche Praxis, man kann es aber auch als Weg zur Erleuchtung verstehen.

Chakren

Chakren sind die sogenannten 7 Energiebereiche deines Körpers.

Dazu gehören das Kronen-Chakra, das Stirn-Chakra, das Hals-Chakra, das Herz-Chakra, das Solarplexus-Chakra, das Sakral-Chakra und das Wurzel-Chakra.

Mithilfe von Yogaübungen kannst du diese Chakren aktivieren. Sind alle Chakren aktiviert, kann die Lebensenergie, das sogenannte Prana, fließen und der Yogi erfährt höchste Erleuchtung.

Hatha-Yoga

Das Hatha Yoga ist die bekannteste Yogaart. Hier liegt der Fokus auf den Asanas (körperliche Übungen).

„Hatha“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „Kraft/Anstrengung“.

Ashtanga und Power Yoga werden zu dem Hatha Yoga gezählt.

Lotussitz

Der Lotussitz ist eine typische Sitzposition im Yoga bei der Meditation. Es ist eine Variante des Schneidersitzes. Die überkreuzten Füße werden aber hier aber nicht unter sondern auf den Oberschenkeln abgelegt.

Dabei handelt es sich um eine Variante des Schneidersitzes, allerdings werden die überkreuzten Füße auf und nicht unter den Oberschenkeln abgelegt. Für die Durchführung des Lotussitzes ist ein bisschen Übung nötig.

Mala

Dieser Begriff „Mala“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „Meditationskranz“.

Es wird als eine Art Gebetsarmband beim Ausüben von Mantras verwendet.

Jede Mala hat 108 Perlen.

Wieso? Es heißt, dass ein Mantra 108 mal wiederholt werden soll, bis es seine volle Wirkung entfalten kann. Die Mala ist auch eine Art Zählhilfe.

Mehr Infos über die Mala findest du in unserem passenden Beitrag und die Ketten findest du in unserem Shop.

Mantra

Mantren sind heilige Silben, Worte oder ganze Verse aus der altindischen Sprache Sanskrit.

Mantren gibt es bereits seit Jahrtausenden von Jahren. Heutzutage gibt es Millionen von verschiedenen Mantren für alle möglichen Lebenssituationen, auf die zurückgegriffen werden kann.  

Sie befreien von negativen Gedanken, erweitern das Bewusstsein und aktivieren die Chakren

Welche Mantren können grob unterteilt werden?

Moksha- und Siddhi-Mantren

  

Moksha-Mantren = sollen zur Befreiung und Erleuchtung führen, wie zum Beispiel das berühmte Mantra OM

Siddhi-Mantren = sollen gewisse Kräfte und Energien freisetzen, das wären zum Beispiel Schutz- und Heilmantren.

Das Mantra OM beschreibt den Urklang der Schöpfung, den Klang des Universums und allem was uns umgibt. Es steht für die reinste Form von Energie und führt zur spirituellen Erkenntnis. Es ist wohl berühmteste und meist verwendete Mantra. Oft werden Yogastunden mit einem dreimaligen gemeinsamen OM begonnen oder beendet.

Im Yoga wird ein Mantra meistens während der Meditation vor oder nach der Praxis fortlaufend wiederholt. Der Yogalehrer spricht einmal alleine vor und die Gruppe der Praktizierenden wiederholt. Manchmal ist das Mantra schon bekannt und alle sprechen es von Beginn an gemeinsam. Auch wenn das Mantra bislang unbekannt war, dauert es nicht lange bis man problemlos einsteigen und mitmachen kann. Mantras sind meist einfach zu merken und verlaufen in einem einprägsamen Rhythmus. 

Namaste

Namaste bedeutet wörtlich „Verbeugung zu dir“

Es setzt sich aus „náma“ (Sanskrit „Verbeugung“) und „aste“ („zu dir“) zusammen.

Zur Ausübung dieser Geste werden üblicherweise die Handinnenflächen zusammengeführt, die Daumen berühren dabei das Brustbein (in der Nähe des Herzens), der Kopf wird leicht gebeugt. So stellst du eine Verbindung zu dir selbst her.

Du kannst den Gruß dabei aussprechen, es ist aber nicht zwingend notwendig.

Eine noch tiefere Ehrbezeugung, wird dadurch ausgedrückt, dass die gefalteten Hände angehoben und die Fingerspitzen beider Zeigefinger auf die Stelle zwischen den Augen gelegt werden. Nach hinduistischer Lehre verbirgt sich an dieser Stelle das mystische „Dritte Auge“.

Om

Das Om ist das heiligste aller Mantren (im Hinduismus) und soll Körper, Geist und Seele in Einklang bringen können.

Zur reinen Meditation, aber auch in der Yoga-Praxis sowohl zu Beginn als auch am Ende der Übungsstunde wird der Laut gesungen.

Der Klang des Om reinigt und klärt den Raum, in dem es erklingt.

Es hat eine große Schutzwirkung und stärkt unsere Aura.

Om hat eine heilende sowohl eine befreiende Wirkung auf dein gesamtes Körper- und Energiesystem.

Pranayama

Das sind die praktizierten Atemübungen im Yoga.

Der Begriff setzt sich zusammen aus den Sanskrit-Begriffen “prana” = Lebensenergie und “ayama” = Atem.

Zusammen mit den Asanas und der Meditation bilden die Pranayama die drei Säulen des Yoga.

Sonnengruß

Der Sonnengruß wird auch Surya Namaskar oder Sonnengebet genannt und ist wohl eine der bekanntesten Yoga-Übungen.

Er besteht aus i. d. R. aus 12 Asanas (Yoga-Haltungen), die hintereinander ausgeführt werden.

Morgens durchgeführt bringt er die Energie in deinem Körper zum fließen, abends lassen sich damit die Blockaden auflösen.

Durch die Abfolge der Asanas, wird der hinduistische Sonnengott Surya geehrt. Die Sonne gilt als Ursprung allen Lebens, da sie Licht und Wärme spendet. Mit dem Sonnengruß kannst du ihr dafür deine Dankbarkeit zeigen.

So wird aus dem Frühsport auch eine spirituelle Erfahrung. Du erlebst, wie sich Körper, Geist und Seele miteinander in Einklang bringen lassen. Du wirst dich hinterher wie neu geboren fühlen.

Ein weiterer sehr positiver Effekt: Der Sonnengruß wird traditionell zwölf Mal hintereinander wiederholt. Er belebt deinen Körper, dehnt und streckt Sehnen und Muskeln – nach ein paar runden wirst du merken, wie die Lebensenergie durch deine Adern strömt.

Er ist die Ladestation für deine Energie.

Kreislauf und Stoffwechsel kommen in richtig in Schwung.

Hellwach, aufgewärmt und gut gelaunt kannst du ins weitere Yogatraining starten. Falls dir dafür morgens die Zeit fehlt: Der Sonnengruß allein macht bereits fit für den Tag.

Yogasutra

Das Yogasutra ist eine Schriftensammlung des indischen gelehrten Patanjali.

Neben den meditativen Übungen werden hier auch viele körperliche Übungen beschrieben.

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