Der Begriff „Mala“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „Meditationskranz“.

 

Die Ursprünge hat das „Mala“ im Hinduismus.

 

Seit Jahrtausenden ist es ein fester Bestandteil hinduistischer religiöser Rituale und Zeremonien. 

Es ist für Buddhisten als auch Hinduisten von großer Bedeutung, dass das Armband immer aus 108 Perlen besteht.

 

Es wird als eine Art Gebetsarmband beim Ausüben von Mantras verwendet. Es heißt, dass ein Mantra 108 mal wiederholt werden soll, bis es seine volle Wirkung entfalten kann.

 

Daher wird das Mala verwendet, um Atemzüge oder die Anzahl der Wiederholungen eines Mantras zu zählen, indem man mit den Fingern über die Perlen gleitet. Damit sich der Meditierende voll und ganz auf das Mantra konzentrieren kann – und nicht durch das Zählen der Wiederholungen abgelenkt wird – verwendet er die Mala als Zählhilfe. Dadurch ist eine tiefere Meditation möglich und die entstehende Energie wird dabei direkt in der Kette „gespeichert“.

 

Eine Mala-Kette besteht traditionell aus 108 Perlen und einer Guru-Perle (auch „Bindu“ genannt). Die Zahl 108 ist im Buddhismus und Hinduismus eine besondere Zahl. So ist zum Beispiel überliefert, dass der Körper 108 Energie-Bahnen besitzt und ein Mantra erst nach 108 Wiederholungen seine volle Wirkung entfaltet.

 

Den Abschluss bildet die sogenannte Guru Perle. Diese Ausgangsperle ist wichtig, damit du weißt, wann du die Kette einmal komplett durch deine Finger wandern hast lassen. Zudem sieht dieser Mala Abschluss sehr schön aus.

 

Bei unseren Malas verwenden wir statt der Guru Perle die  Malamünze, mit dem „Om“ Element.

 

 Sie wird bei der Meditation benutzt und dient dazu, den Fluss der Energie durch die restlichen Perlen zu beruhigen. So wird verhindert, dass die Energie zyklisch durch die Mala fließt. Außerdem markiert sie den Start und Endpunkt der Meditation.

Nachdem du deine Mala ein paar Tage getragen hast, egal welche Art des Tragen du bevorzugst, wirst du eine besondere Beziehung zu ihr entwickelt haben.

 

Viele Menschen berichten, dass sie ihre Mala nur ungern abnehmen, sie die ganze Zeit unbewusst mit den Fingern berühren oder beim Tragen ein besonderes Gefühl von Wärme verspüren.

 

Dies liegt an den besonderen energetischen Eigenschaften der Perlen, die eine Wechselwirkung mit der Energie deines Körpers eingehen. Die Perlen nehmen deine Körper-Energie auf und speichern sie in sich, während sie gleichzeitig auch ein Stück ihrer eigenen Energie an dich abgeben.

 

Aus diesem Grund ist eine Mala auch ein sehr persönlicher Gegenstand. Du solltest sie nicht einfach bedenkenlos Freunden oder anderen Menschen zum Tragen geben – und auch nicht einfach die Mala von anderen Menschen für ein paar Tage tragen.

Ganz klar JA, jeder kann eine Malakette tragen – egal ob er meditiert oder nicht.

 

Du musst dazu auch nicht religiös sein, auch wenn sie traditionell als Gebetsketten verwendet wurden.

 

Du kannst sie völlig unabhängig von Religion und Lebensstil als Erinnerung an deine positiven Intentionen tragen. Allein das Tragen einer Mala hat auf viele Menschen weltweit einen beruhigenden und positiven Effekt.

 

Eine Mala ist sowohl ein schönes Schmuckstück, als auch Begleiter auf deinem Weg zu mehr Ruhe, Gelassenheit und einem positiven Leben.

Du kannst sie einfach als Kette um den Hals tragen, oder sie dir mehrfach um das Handgelenk wickeln.

 

Viele Leute tragen sie auch unter ihrer Kleidung, direkt auf der Haut und ganz nah bei ihrem Herzen.

 

Du kannst deine Mala den ganzen Tag tragen. Zum Waschen oder Duschen solltest du sie allerdings ablegen.

 

Du könntest sie auch über Nacht tragen, die meisten Menschen aber legen sie auf dem Nachttisch oder einer Schatulle ab.

 

Und natürlich kannst du deine Mala auch zu deiner Yogapraxis mitnehmen – um dich zu fokussieren und um deine Kette mit deiner positiven Yogi-Energie aufzuladen. Lege die Kette dazu am besten auf den Boden, neben das Kopfende deiner Matte. So hast du sie immer im Blick und sie behindert dich nicht bei deinen Asanas.

Um deine Mala zu reinigen, lege sie in einem Glas oder einer Schale mit lauwarmem Wasser und etwas milder Seife ein.

 

Lasse sie mindestens 15 Minuten einweichen, oder auch über Nacht.

 

Nimm deine Mala danach aus dem Glas und reinige sie sanft und ohne Druck mit einer weichen Bürste oder einer Zahnbürste.

 

Lasse die Kette anschließend vollständig trocknen.

 

Anschließend kannst du sie vorsichtig mit etwas Kokosöl einreiben.

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Veröffentlicht von Juli W.

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